Goldhamster

Es gibt verschiedene Hamsterarten bei uns in der Heimtierhaltung. Unterteilt werden sie in Großhamster (Feldhamster), in Mittelhamster und in Zwerghamster. Beliebt bei uns ist der Mittelhamster, besonders der Syrische Goldhamster, der allerdings auch gerne als Labortier genutzt wird. Seine eigemtliche Heimat ist Syrien. Klettern kann der Goldhamster, wie fast alle Hamster, nicht, da er zu der Familie der Wühler gehört. Diese haben sehr starke Voderbeine zum graben, dafür aber schwache Hinterbeine. 

Dass man sich hierzulande an Goldhamster als Haustiere erfreuen kann, haben  wir  Professor Aharoni zu verdanken,  der 1939 Goldhamster gefangen, vermehrt und an Zoos geschickt hat. Spätere Wildfänge sind nicht bekannt. Ab 1945 kamen die ersten Hamster in Deutschland in die Heimtierhaltung. 

In seiner Heimat gilt der Goldhamster oft als Schädling, da er sich gerne auf freiem Feld mit Anbauten von uns Menschen ernährt. 

In der Heimatnatur des Goldhamsters wird es tagsüber sehr warm, nachts kühlt es stark ab. Der Hamster hat sich diesen Verhältnisen sehr gut angepasst: Im Sommer verschläft er den Tag in seinem Bau, welcher ca. 40 cm unter der Erde liegt. In der Regel besitzt der Hamster drei Kammern: Eine zum Schlafen, eine zum Hamstern und eine dient als Toilette. Wird es dem Hamster hier auch zu warm, gräbt er sich einfach weiter runter. 

Da Goldhamster nachtaktiv sind, gehen sie gegen circa 0 Uhr auf Futtersuche, und kehren gegen frühen Morgen zurück in den Bau. 

Den Winter verschläft der Hamster komplett in seinem Bau. Der Stoffwechsel der  Organe des Hamsters wird dabei sehr weit runter gefahren, teilweise wirken die Haamster wie tot. Nur manchmal wachen sie wieder auf  um von ihren Vorräten zu fressen. In der Heimtierhaltung fallen Hamster nur selten in den Winterschlaf. Auf Grund der geringen Lebensanzeichen denken dann viele Halter, dass der Hamster tot sei. 

Goldhamster sind absolute Einzelgänger. Nur als Jungtiere können sie die ersten Wochen zusammen gehalten werden, später würden sie sich bis auf den Tod bekämpfen. Da alle Hamster ausschließlich Beobachtungstiere sind, benötigt der Goldhamster auch keinen Kontakt zu uns Menschen.